Kommunalwahl am 6. März 2016

Am 6. März 2016 sind alle Wahlberechtigten im Landkreis Marburg-Biedenkopf zur Wahl des Kreistages, der Stadt- und Gemeindeparlamente und der Ortsbeiräte aufgerufen.

Die 20 ersten Plätze der Kreisliste

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MEHR GRÜN FÜR UNSEREN LANDKREIS

Seit fast zwei Jahren regiert eine große Koalition unseren Landkreis. Um an den Posten
des Vizelandrats zu kommen hatte die CDU die seit 2002 erfolgreich arbeitende
schwarz-grüne Koalition 2014 aufgekündigt und dafür gesorgt, dass unser grüner Vizelandrat
abgewählt wurde. Dabei ging es nicht um inhaltliche Gründe! Dieser ungeheuerliche
Vorgang schaffte sogar es ins Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler!
Wir arbeiten im Landkreis weiter für unsere Themen.

KLIMAWANDEL BEKÄMPFEN – ENERGIEWENDE UNTERSTÜTZEN

Eine der größten gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen ist es, nachhaltige Antworten auf den Klimawandel zu finden. Wir wollen im Landkreis „100% Erneuerbare Energie“ erreichen. Bereits heute liefern Kommunen und Energiegenossenschaften gute Beispiele. So versorgen bäuerliche Biogasanlagen kommunale Einrichtungen wie Schulen und Schwimmbäder oder ganze kommunale Nahwärmenetze. Ein beispielhafter Schritt ist auch das von uns auf den Weg gebrachte und begonnene Schulgebäudesanierungsprogramm. Viel Potential sehen wir aber noch bei der Windkraft!

  • Wir fordern den weiteren Ausbau der Windkraft im Landkreis!

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FÜR EINE NACHHALTIGE LANDWIRTSCHAFT

In der Vergangenheit haben Preisdruck im Handel und eine verfehlte Agrarförderung viele Landwirte an den Rand der Existenz gedrängt. Der Milchbauern-Protest hat die Not der Landwirte eindrucksvoll gezeigt und unsere volle Unterstützung gefunden. Wir alle sind gefordert! Faire Preise für Landwirte lassen sich nur mit den Konsumenten an Bord realisieren. Wir GRÜNE stehen für eine nachhaltige, gentechnikfreie Landwirtschaft.

  • Wir wollen das Grundwasser vor Nitrat aus der Überdüngung schützen und lehnen den Einsatz von Glyphosat und von Bienen schädlichen Neonicotinoiden ab.

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Mobilität neu denken

Mobilität ist ein Grundbedürfnis. Aber die Hälfte der Bevölkerung kann auf kein Auto zurückgreifen. Ein flächendeckendes und attraktives Angebot des öffentlichen Verkehrs (ÖPNV) ist deshalb aus sozialen Gründen und natürlich aus ökologischen Gründen nach wie vor Ziel GRÜNER Verkehrspolitik.

  • Wir GRÜNE wollen ein flächendeckendes Jobticket einführen und streben langfristig einen kostenfreien ÖPNV an.
  • Das Bürgerbus- und AST-System sollen weiter ausgebaut und die Verkehrsmittel und Haltestellen barrierefrei modernisiert werden.

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GLEICHBERECHTIGT UND GUT LEBEN


Wir Grünen stehen für eine tolerante, weltoffene Gesellschaft, in der alle gleichberechtigt miteinander leben. Leider gibt es aber immer noch benachteiligte Personengruppen. Dies abzubauen ist und war schon immer Ziel GRÜNER Politik.

Frauen verfügen oft über eine besonders gute Schulbildung und machen hervorragende Abschlüsse, trotzdem sind sie am Arbeitsmarkt nach wie vor benachteiligt.

  • Wir wollen, dass Programme des Kreisjobcenters, mit denen insbesondere junge Mütter und Frauen beim Wiedereinstieg in den Beruf gefördert werden, verstärkt fortgesetzt werden.

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FÜCHTLINGE WILLKOMMEN HEISSEN


Asylsuchende müssen bei uns herzlich aufgenommen und schnellstmöglich integriert werden. Auch in unserem Landkreis hat sich eine hervorragende Willkommenskultur gebildet. Wir freuen uns sehr über dieses intensive Engagement der Bevölkerung. Gleichzeitig lehnen wir Fremdenfeindlichkeit in jeder Form und insbesondere Gewalt gegen Flüchtlinge ab und stellen uns dem entschieden entgegen.

Wir GRÜNE fordern:

  • Ein besserer Personalschlüssel für die sozialpädagogische Betreuung und Begleitung von Asylsuchenden (1:80).

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GUT AUFWACHSEN


Kinder sind unsere Zukunft. In diese müssen wir investieren. Kinder haben ein Recht auf eine gute Erziehung, eine gute Betreuung und ein individuelles Bildungsangebot und zwar von Anfang an! Damit dies gelingt müssen Eltern bei Bedarf unterstützt werden und Angebote zur Stärkung der Erziehungskompetenz müssen weiter ausgebaut und bekanntgemacht werden.

Der Kreis kann in seiner Funktion als Schulträger viel im Bereich schulischer Bildung unterstützen und muss  umfassende Bildungsangebote in allen Regionen des Landkreises festgescheiben.

  • Die Grundschulstandorte sind zu erhalten und der jahrgangsübergreifende Unterricht muss qualitativ gestärkt werden.

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BETEILIGUNG


Wir Grüne stehen für eine umfassende Bürger*innenbeteiligung. Diese sollte professionell angegangen werden und sich möglichst konkret mit einzelnen Fragestellungen befassen. Die große Koalition richtet immer neue Gremien ein. Diese kosten sehr viel Geld und verheißen nicht unbedingt mehr Mitbeteiligung. Der Seniorenbeirat ist hierfür ein gutes Beispiel: Mit einem sehr teuren Wahlverfahren wurde ein neues Gremium geschaffen, dass nicht nur durch das ausgewählte Wahlverfahren demokratisch fragwürdig ist. Die Reaktion der Bevölkerung zeigte auch, dass es nicht angenommen wurde. Nicht in allen Gemeinden konnten Kandidat*innen gefunden werden, so dass diese nun nicht vertreten sind. Die Wahlbeteiligung war mit 18 % erschreckend niedrig, die Anzahl der davon ungültigen Stimmen war mit 11,8 % erschreckend hoch.

URL:http://www.gruene-marburg.de/gruene-im-landkreis/archiv/kommunalwahl-2016-kreis/