Rede von Dr. Elke Therre-Staal zur „Barcelona-Erklärung“ 

Sehr verehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin, sehr geehrte Magistratsmitglieder, meine Damen und Herrn!

Ich widme diese Rede Jo Cox, einer tapferen, klugen und kämpferischen englischen Politikerin, die uns ein Vorbild ist.

Zum Antrag: die Stadt Marburg möge sich auf Grund eines Magistratsbeschlusses dem europaweiten Netzwerks von derzeit 40 Kommunen anschließen. Es ist gegen das Freihandelsabkommen CETA gerichtet und will verhindern, dass es zu den Abkommen TTIP und TISA kommt. TTIP ist die Abkürzung für die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft. CETA bedeutet Comprehensive Economic Trade Agreement und TISA Trade in Services Agreements.   Mehr »

Rede von Dr. Christa Perabo zum Antrag auf Erledigung – des Antrags Nachhaltige Unterstützung und Integration Geflüchteter

Der Antrag wurde von der Mehrheit der Sozial-Ausschussmitglieder für erledigt erklärt – was er unseres Erachtens nicht ist.

Mit dem Erledigt-Erklären des Antrags wurde suggeriert, dass die Stadt Marburg alle Probleme gelöst hat und die gewählten Vertreter der Stadt sich nicht weiter mit der nachhaltigen Unterstützung und der Integration Geflüchteter beschäftigen müsse. 

Der Antrag hat immerhin bewirkt, dass es im Sozialausschuss eine Powerpoint-Präsentation gab, die die umfänglichen und begrüßenswerten Unterstützungsmaßnahmen der Stadtverwaltung für die Flüchtlinge in der Erstaufnahme und für zugewiesene Flüchtlinge darstellte.
Leider fehlten dabei die vielfältigen Initiativen der zivilgesellschaftlichen Organisationen, ohne die der Aufbau der kommunalen Strukturen gar nicht denkbar gewesen wäre und die auch heute noch unverzichtbar sind.

Unser Antrag hat auch bewirkt, dass am 29. Juni der Runde Tisch Integration stattfinden soll.   Mehr »

Rede von Dr. Elke Neuwohner zum Haushalt 2015/2016 in der Stadtverordnetenversammlung am 27.02.2015

Was Marburg als Stadt so lebenswert macht, ist das Miteinander der Generationen. In Zeiten des demografischen Wandels hat es Marburg in vielerlei Hinsicht geschafft, jung zu bleiben. Wir mögen hier nicht der Prenzlauer Berg sein (Wohl die kinderreichste Gegend Deutschlands) aber Marburg ist ein Stadt, in der weiterhin viele Kinder geboren werden. Von knapp 38.000 Haushalten waren 17.000 Familien, also etwas mehr als ein Drittel (Statistik Hessen). Kinder gehören zum Stadtbild und so gehört eine dem Bedarf angemessene Kinderbetreuung zu den wichtigsten Aufgaben hier in der Stadt. Die Bereitstellung von Kinderbetreuungsmöglichkeiten in ausreichender Zahl und guter Qualität ist ein wesentlicher Baustein zur Vereinbarung von Familie und Beruf und damit auch der Familienförderung.   Mehr »

Rede des Fraktionsvorsitzenden Dietmar Göttling zum Haushalt 2014 in der Stadtverordnetenversammlung am 20.12.2013

Der vom Oberbürgermeister eingebrachte Haushaltsentwurf - dem wir ausdrücklich für die hervorragende Arbeit danken und uns freuen, dass er die schwere Erkrankung schnell überwinden konnte und zudem auch noch die Kraft finden konnte, die zweite Lesung des Magistrats zu gestalten - ist Ausdruck jahrelanger sozialökologischer Politik in Marburg, er ist in der Struktur des Entwurfs schon ein rotgrüner Haushalt, der die vielen Politikinhalte die in den letzten Jahren von der Koalition entwickelt und eingebracht wurden, widerspiegelt. Der vorliegende Haushaltsentwurf  ist der 17 Haushalt der rotgrünen Koalition.  Seit dem Jahr 1997  besteht die rot-grüne Koalition in Marburg, sie ist ein Vorbild sowohl an Beständigkeit als auch für Reform- und Gestaltungswillen und hat auch nach dieser sehr sehr langen Zeit von 17 Jahren nichts von ihrem Charme und Attraktivität eingebüßt.   Mehr »

von Dr. Christa Perabo

Die Rot-Grüne Koalition in Marburg hat in den vergangenen Jahren deutliche und erkennbare Anstrengungen unternommen, um die Lebensbedingungen der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt zu verbessern und sie den sich verändernden Bedürfnissen anzupassen. Es lohnt sich, die erfolgten Entwicklungen zu betrachten. Das 1. Beispiel dazu ist die Kinderbetreuung – hier ist Marburg Hessenmeister. Das betrifft nicht nur die reine Zahl der zur Verfügung stehenden Plätze sondern auch den Betreuungsschlüssel und die Qualität und Kreativität der Angebote. 

Für Kinder von 0 bis 3 Jahren haben wir ab Frühjahr 2014 rd. 730 Plätze mit Gruppengrößen von max. 10 Kindern. Damit haben wir eine Versorgungsquote von 46 % - Ziel waren 42 %; etwa 2/3 der Plätze sind in Einrichtungen und fast alle davon Ganztagesplätze. Dafür haben wir auch fleißig gebaut und umgebaut. Langfristig werden wir sicherlich Plätze für 50 und 60 % aller Kinder dieses Alters benötigen. Als Universitätsstadt brauchen wir dies. Und trotz der inzwischen erhöhten Landeszuschüsse bedeutet dies, dass auch die städtischen Mittel weiter erhöht werden müssen, wie auch dieser Haushalt zeigt.


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Redebeitrag des Stadtverordneten Hans-Werner Seitz in der Stadtverordnetenversammlung am 25.05.2012

Wir haben jetzt eine ganze Menge über die Kosten des Vorhabens gehört. Ich habe aber gelernt, dass für die Bewertung eines Projektes nicht nur die Aufstellung der Kosten heranzuziehen ist. Erst die Gegenüberstellung von Kosten und Nutzen, von Kosten und Ertrag ergeben ein vollständiges Bild. Nur so lässt sich die bauliche Erweiterung und Umstrukturierung des Erwin-Piscator-Hauses im richten Licht bewerten.

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Redebeitrag des Stadtverordneten Uwe Volz in der  Stadtverordnetenversammlung vom 16.12.2011

Einer der inhaltlichen Schwerpunkte Grüner Politik ist eine von der Verantwortung für die nachfolgenden Generationen getragene Klimaschutz- und Energiepolitik. Entsprechend der Ziele, mit denen wir im März zur Wahl angetreten sind, und für deren Umsetzung uns viele Menschen mit ihren Stimmen den Auftrag  gegeben haben, bilden sich diese Klimaschutz-Vorhaben auch in dem vorliegenden Haushaltsentwurf deutlich ab.

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Redebeitrag der Stadtverordneten Johanna Busch in der Stadtverordnetenversammlung am 16.12.2011

Mobilität ist wie selbstverständlich Bestandteil unseres Lebens.
Oft wird aber mobil sein mit Autofahren gleichgesetzt.

Dies ist viel zu kurz gedacht, denn das Auto ist nur ein Verkehrsmittel unter vielen. Und ein noch sehr Umwelt belastendes dazu.

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Rede des Stadtverordnenten Marco Nezi in der Marburger Stadtverordnetenversammlung vom 30.09.2011

Es freut mich, dass dieser Antrag heute auf die Tagesordnung gesetzt worden ist. Die Stadtverordnetenversammlung dokumentiert dadurch, dass ihr die Bildung von künftigen Lehrerinnen und Lehrern am Standort Marburg am Herzen liegt und nicht egal ist.

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Redemanuskript des Stadtverordnenten Wolfram Schäfer zum Denkmal in Bortshausen:

Was unterscheidet das Marburger Südviertel von dem Ortsteil Bortshausen?

Während in Bortshausen auf einem Privatgrundstück – ohne dass irgendein Bezug zum Ort – weder historisch noch aktuell - erkennbar wäre - an den Sieg über den damaligen sog. Erzfeind Frankreich erinnert wird, hat man im Marburger Südviertel nach 1945 mit allem aufgeräumt was an die politische Ideologie des Kaiserreiches und den Sieg über Frankreich erinnerte. Ursprüngliche Straßennamen, wie die Wörthstraße, die Orléanstraße, die Sedanstraße, die Moltkestraße, die Weißenburgstraße sind aus unserem Stadtbild verschwunden.

Vor diesem Hintergrund wird der Anachronismus den dieses Denkmal in Bortshausen verkörpert mehr als deutlich.

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Rede der Stadtverordnenten Marion Messik in der Marburger  Stadtverordnetenversammlung vom 26.08.2011

 

Die Vorlage des Referentenentwurfs zur Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente bewegt Bund, Länder und Kommunen. Es hat sich bereits Widerstand formiert, es gibt mehrere Stellungnahmen, Unterschriftenaktionen sowie eine „Hessische Botschaft an die Bundesregierung“, die fordert diese Instrumentenreform anzuhalten, die Kürzungen zurückzunehmen und die geförderte Beschäftigung zu erhalten. Und das ist wichtig und notwendig.

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URL:http://www.gruene-marburg.de/gruene-in-marburg/fraktion/redebeitraege-im-stadtparlament/